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Buchveröffentlichungen

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Thomas Ahbe,

Feiertage der DDR – Feiern in der DDR.
Zwischen Umerziehung und Eigensinn

Erfurt: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 2017
zugleich
Berlin: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2017


Inhaltsverzeichnis

Bestellmöglichkeit

Klappentext:
Zu den Feiertagen in der DDR gehörten das Gedröhne der Militärparaden und ihre Dieselschwaden ebenso wie der Bratwurstgeruch der Volksfeste oder privaten Gartenfeten. Ihr Sound waren die Lautsprecherparolen bei den Demonstrationen wie auch die DDR-Schlager auf den Marktfesten oder die West-Hits bei Kellerfeten und den argwöhnisch überwachten Karnevalsveranstaltungen. Eine kleine Kulturgeschichte des Feierns in der DDR zeigt, wie die SED mit den Ritualen der hohen Staatsfeiertage ihre historischen und machtpolitischen Botschaften unters Volk bringen wollte. Sie beschreibt das entspannte Zusammensein im Kollegenkreis, wenn Geburtstage oder der Internationale Frauentag anstanden. Und sie erzählt schließlich, wie zum Ende der DDR hin junge Leute die Hoheit der SED über Volksfeste und Staatsfeiertage spektakulär in Frage stellten.

Rücktitel
cover_ostalgie_stiftung_aufarbeitung_2015

Thomas Ahbe,

Ostalgie.
Zu ostdeutschen Erfahrungen und Reaktionen nach dem Umbruch

Berlin: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2016
zugleich
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen 2016


Inhaltsverzeichnis

Bestellmöglichkeit

Klappentext:
Revolution und Vereinigung von 1989-90 brachten den Ostdeutschen neue Rechte und Freiheiten. Allerdings mussten sie auch tiefe Umbrüche bewältigen und etliche Verluste hinnehmen. Im öffentlichen Gedächtnis des vereinigten Deutschlands gilt diese Etappe vor allem als Erfolgsgeschichte. In ostdeutschen Erzählgemeinschaften kursieren jedoch auch andere Deutungen. Diese inoffizielle und halböffentliche Erinnerung etikettiert man oft als Ostalgie – mal als undankbare „DDR-Verklärung“, mal als „Verteidigung ostdeutscher Identität“. Das Buch reflektiert die Erfahrungen und Reaktionen der ostdeutschen Mehrheitsbevölkerung in der Transformationsphase.

Rücktitel
Cover: Redefreiheit Thomas Ahbe,
Michael Hofmann, Volker Stiehler (Hg.)

Redefreiheit.
Öffentliche Debatten der Leipziger Bevölkerung im Oktober und November 1989 – Problemwahrnehmungen und Lösungsvorstellungen aus der Mitte der Gesellschaft.
Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2014, Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bürger für Leipzig

Inhaltsverzeichnis

Editorische Notiz

Rezensionen

Klappentext:
Dieses Buch gleicht einer Sonde, die in das Leipziger Stimmengewirr der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 hinabgelassen wurde.

Nach der Montags-Demonstration am 9. Oktober 1989, deren blutige Auf lösung in letzter Minute verhindert wurde, organisierten engagierte Leipzigerinnen und Leipziger – Künstler und Funktionäre – an mehreren zentralen Orten in der Stadt freie öffentliche Diskussionen. Diese Debatten glichen einer Akuttherapie in der Stunde der Not. Auch die SED-Führung schwenkte schließlich ein, indem sie sich demonstrativ zur „Politik des Dialogs“ bekannte.

An den in diesem Buch dokumentierten elf Veranstaltungen in der Moritz bastei, im academixer-Keller und im Gewandhaus nahmen an die 9.000 Menschen teil. In den Debatten gab es 1.278 Diskussionsbeiträge, 435 Rednerinnen und Redner meldeten sich zu Wort. Erstmals konnten die Bürger öffentlich und unzensiert ihre Sicht auf die Probleme darstellen und diskutieren, was als Nächstes geschehen müsse. Zugleich wurden namhafte Vertreter der Staatsmacht und der SED – bisweilen wie in einem Unter suchungsausschuss – zur Rede gestellt. Diese öffentlichen Zusammenkünfte waren voller Kontroversen und Emotionen; bildeten aber auch ein Labor der Ideen.

Für Historiker wie für das zeitgeschichtlich interessierte Publikum stellt diese Dokumentation eine kaum zu überschätzende Quelle dar. Zum einen, weil hier die Selbstdokumentation einer Revolution vorliegt, die über Flugblätter und Parolen, Aufrufe und Programme voranschreitet zu ausführlichen Debatten. Zum anderen faszinieren die Protokolle, weil ihre Substanz nicht Perspektiven der revolutionären Anführer oder der Machthaber reflektieren, sondern die Vorstellungen von Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft in dieser einzigartigen Situation festhalten.
Cover: Die Ostdeutschen in den Medien

Thomas Ahbe,

Rainer Gries, Wolfgang Schmale (Hg.)

Die Ostdeutschen in den Medien.
Das Bild von den Anderen nach 1990.
Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2009

    Inhaltsverzeichnis

    Medienecho

    Rezensionen

Zudem Lizenz-Ausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen

Klappentext:
Wer prägt die in eine Gesellschaft geltenden Vorstellungen über die Eigenarten und die Geschichte einer bestimmten Bevölkerungsgruppe? Welche Auswirkungen haben die Konstruktionen der meinungsführenden Medien auf Konstruierten?
Antworten auf diese Fragen liefern die Beiträge dieses Bandes. Sie analysieren die mediale Darstellung der Ostdeutschen und Ostdeutschlands im vereinigten Deutschland.
Dieser Bandes liefert einen – bislang noch ausstehenden – empirisch fundierten Überblick auf die „Ost-Diskurse“. Damit vertieft er nicht nur das Verständnis des gesellschaftlichen Einigungsprozesses. Er ist auch Baustein für eine wechselseitige deutsch-deutsche Wahrnehmungsgeschichte, für die über das Verschwinden der DDR und der Zweistaatlichkeit hinausweist.
cover_geschichte_der_generationen_ostdeutschlands  Thomas Ahbe & Rainer Gries

Geschichte der Generationen in der DDR und in Ostdeutschland.
Ein Panorama
Erfurt: Landeszentrale für Politische Bildung 2007

(2. Auflage 2009)
(3. Auflage 2011)

Buch hier bestellen

Schema ostdeutscher Generationen 

Klappentext:
Die Generationen, die wir in diesem Band vorstellen möchten, entsprechen nicht verwandtschaftlichen Abstammungslinien, sondern sind Generationen im gesellschaftlichen Sinne. Oft werden in der Alltagssprache die Unterschiede der Lebensweise, und Weltsichten mit dem Satz kommentiert: „Na, das ist ja schon eine ganz andere Generation“ – oder: „Das war ja noch eine ganz andere Generation.“ Es sind geschichtliche Ereignisse oder kulturelle und technische Entwicklungen, die bestimmte Jahrgänge zu „Erfahrungsgemeinschaften“ zusammenfügen. Diese Übereinstimmung der Erfahrungen und Erwartungen macht bestimmte Angehörige benachbarter Geburtsjahrgänge zu dem, was wir hier eine „Generation“ nennen wollen. Diese ,Gleichgestimmtheit’ kann teilweise auch über die Unterschiede in Bildung, dem Einkommen, der gesellschaftlichen Position oder politischen Orientierungen hinweg bestehen.

Rücktitel
Cover: Der DDR-Antifaschismus Thomas Ahbe
Der DDR-Antifaschismus.
Diskurse und Generationen – Kontexte und Identitäten. Ein Rückblick über 60 Jahre
Leipzig: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen 2007


Inhaltsverzeichnis

Broschüre in PDF
Cover: Ostalgie. Zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit in den 1990er Jahren Thomas Ahbe
Ostalgie.
Zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit in den 1990er Jahren.
Erfurt: Landeszentrale für Politische Bildung 2005Erfurt: Landeszentrale für Politische Bildung 2005


Rezension aus Deutschland Archiv 5/2007

Cover: Die DDR aus generationengeschichtlicher Perspektive Annegret Schüle, Thomas Ahbe und Rainer Gries (Hg.)
Die DDR aus generationengeschichtlicher Perspektive.
Eine Inventur.
Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2006


Inhaltsverzeichnis 
Cover: Identitätskonstruktionen  Heiner Keupp, Thomas Ahbe, Wolfgang Gmür, Renate Höfer, Wolfgang Kraus, Beate Mitzscherlich & Florian Straus
Identitätskonstruktionen.
Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne.
Reinbek: Rowohlt-Verlag 1999

2. erw. Auflage 2002,

3. Auflage 2006,
4. Aufllage 2008,
5. Aufllage 2013.


Informationen des Verlags
 
Cover: Es kann nur besser werden  Thomas Ahbe & Michael Hofmann
Es kann nur besser werden.
Erinnerungen an die 50er Jahre in Sachsen.
Leipzig: Gustav-Kiepenheuer-Verlag 2001

Rezensionen 
Cover: Wir bleiben hier  Thomas Ahbe, Michael Hofmann & Volker Stiehler
Wir bleiben hier!
Erinnerungen an den Herbst '89
Leipzig: Gustav Kiepenheuer Verlag 1999

(vergriffen)

Rezension
 
Cover: Hungern, Hamstern, Heiligabend  Thomas Ahbe & Michael Hofmann
Hungern, Hamstern, Heiligabend.
Leipziger erinnern sich an den Alltag nach dem Kriege.
Gustav Kiepenheuer-Verlag Leipzig 1996 

   

 

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